Uraufführung beim Konzert am Ludwig-Steil-Hof

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Uraufführung beim Konzert am Ludwig-Steil-Hof

Motiv: Junges Kammerorchester LÜbbecke

Unter der Leitung Rosa Meyring interpretierten die Musiker des Jungen Kammerorchesters Lübbecke im Volkeninghaus des Ludwig-Steil-Hofs in Espelkamp weihnachtliche Weisen.

Espelkamp. In den Genuss einer Uraufführung kamen am Wochenende die Besucher des Volkeninghauses auf dem Ludwig-Steil-Hof in Espelkamp. Das Junge Kammerorchester spielte erstmals öffentlich "Spuren im Schnee", das der Wiener Komponist und Organist Max Herrmann eigens für dieses Ensemble geschaffen hat. "Spuren im Schnee" erinnert an eine winterliche Landschaft, die mit Schnee bedeckt ist, auf der Wind und weiterer Schneefall ihr Spiel treiben. Tiere und Menschen hinterlassen kurzzeitig ihre Spuren, nur damit diese alsbald verweht werden, um neue Abdrücke darauf abzeichnen zu können. Das Stück war ein Teil eines Adventskonzert, dass das Lübbecker Ensemble unter der Leitung von Rosa Meyring gestaltete. Das Programm umfasste klassische Kompositionen wie Georg Friedrich Händels Concerto Grosso op. 6.6, die sehr anmutige Pastorale in G-Dur des weitgehend unbekannten Komponisten Rudolf Bibl aus Wien, sowie von Johann Peter Salomon die Romanze in D-Dur, die Maren Bußmann die Gelegenheit gab, ihr hoch entwickeltes Talent als Solo-Violinistin einmal mehr unter Beweis zu stellen. Es folgte der Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel. Das Andante der Sonate op 90.1 von Ignaz Lachner präsentierte das Junge Kammerorchester mit den drei Streicher-Solistinnen Maren Bußmann, Finia Redecker und Kristin Härtel als besonderes Juwel dieses feinen Konzertes, gefolgt von Josef Haydns Pastorale in G-Dur. Dazwischen mischten sie Arrangements zeitnäherer Weisen wie Joy to the World, The first Noël, Ein Engel kam hernieder, Heidschibum beidschi, dem Medley Christmas Favorites und We wish vou a merry Christmas. Dem Wunsch des Publikums, etwas mitzusingen, kamen die Lübbecker mit dem immer wieder gern gesungenen "O du fröhliche" und dem Kirchenlied "Tochter Zion" nach. Die Musiker und Rosa Meyring erhielten für ihre qualifizierte Darbietung viel Applaus und versprachen für das kommende Jahr 2020 bereits die Aufführung eines weiteren Konzerts.

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