Impfung im Volkeninghaus

Seniorenhilfe

Impfung im Volkeninghaus

Bewohner und Mitarbeitende des Volkeninghauses auf dem Ludwig-Steil-Hof sind gegen Corona, genauer gegen Covid 19, geimpft worden.

Altine Eller (l.) impft die Auszubildende Lisa Büsching im Volkeninghaus gegen Covid 19

Dr. Andreas Eller und weitere vier Personen aus seinem Praxisteam verabreichten den Impfstoff BNT162b2 des Mainzer Herstellers BioNTech und seines US-amerikanischen Partners Pfizer bisher an 80 Prozent der Bewohner auf deren Zimmern und 62 Prozent der Mitarbeiter in speziell vorbereiteten Impfkabinen. Dabei waren zusätzliche Pflegedienst-Mitarbeiter und -Mitarbeiterinnen zum Dienst eingeteilt, damit das Impfteam auf den Wohnbereichen gut begleitet werden konnte. „Es war mir wichtig, dass immer eine vertraute Person aus der Pflege bei dem eigentlichen Impfprozess anwesend war" erklärte Einrichtungsleiterin Schwester Peggy Meerkötter-Puller und fuhr fort: "Des Weiteren haben wir die Bewohnerinnen und Bewohner auf mögliche Reaktionen nach der Impfung beobachtet.Es gab keine besonderen Auffälligkeiten nach der Impfung.“

Vorangegangen war eine breit angelegte Aufklärungsaktion im Zuge der Vorbereitungen, mit denen schon über die Weihnachtsfeiertage begonnen wurde. So konnten eine hohe Impfbereitschaft und ein reibungsloser Ablauf erzielt werden. Sobald die offiziellen Aufklärungs- und Einwilligungsformulare vorhanden waren, wurden alle Bewohner und deren Angehörige und alle Mitarbeiter des Volkeninghauses über die Impfung informiert. Dadurch lagen alle Unterschriften rechtzeitig zur 1. Impfung vor.

Die Bestellung der Impfdosen lief über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL). "Der Impftag war dann doch sehr aufregend für alle", erzählt eine Pflegekraft des Volkeninghauses. „Die Lieferung war besonders spannend.“ Sie ist wegen der erforderlichen Tiefkühlung des empfindlichen RNA-Impfstoffs auf 75 Grad minus beim Transport besonders aufwändig. Bewohner und Mitarbeiter haben sich sehr gefreut, dass es endlich losging.

Im Volkeninghaus leben bis zu 125 Bewohner auf den einzelnen Wohnbereichen. Bis zu 90 Personen aus den verschiedenen Berufsgruppen (Pflege, Sozialer Dienst, Reinigung, und so weiter) kommen täglich zum Arbeiten ins Haus. Zusätzlich kommen täglich noch Besucher, wobei den gesetzlichen Vorgaben durch ein spezielles Besucherkonzept Rechnung getragen wird. Erschwerend kommt hinzu, dass die Bewohner aus medizinischen Gründen nicht immer einen Mund-Nasen-Schutz tragen können. "Es halten sich viel mehr Menschen pro Quadratmeter im Volkeninghaus auf, als es zum Beispiel in Geschäften laut der Coronaschutzverordnung erlaubt ist", gibt Meerkötter-Puller zu bedenken. "Deswegen sind unsere Bewohner besonders gefährdet und eine Impfung für Bewohner und Mitarbeiter unerlässlich.“ Auch die Auszubildenden erhielten deshalb die Möglichkeit zur Teilnahme an der Impfung. Der Impfstoff des Firmkonsortiums BioNTech-Pfitzer wurde also durchgehend gut vertragen.

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) hat weitere Impfungen derzeit gestoppt. Dabei handelt es sich aber immer um die Erstimpfung. Die 2. Impfung ist gewährleistet, denn bei der Erstbestellung wurden direkt die Impfdosen für die 2. Impfung im Zentrallager reserviert.

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