Heißes Sommerfest mit einem Hauch Wild-West

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Heißes Sommerfest mit einem Hauch Wild-West

Motiv: Jubilare erhalten das Kronenkreuz

Jubilare erhalten das Kronenkreuz

Espelkamp. Positive Bilanz aus Espelkamps Wildem Westen: Auch beim diesjährigen Sommerfest gab es auf dem Ludwig-Steil-Hof wieder viele Besucher und zufriedene Gesichter. Trotzdem stimmte der strahlende Sonnenschein nicht alle restlos glücklich. Grill-Kutscher Egon meinte, das Geschäft hätte besser sein können, aber er wolle nicht klagen. "Gegen das Wetter kann man nun mal nichts machen." Flohmarktbeschicker zeigten sich wieder zufrieden: Bei den niedrigen Standgebühren könne man es sich leisten, wenn der Umsatz mal etwas niedriger sein sollte. Von frühen Gästen erzählt Esel-Bauer Priesmeyer: "Die kamen schon vormittags mit ihren Kindern und wollten gleich wieder weg - ins Freibad." Zu schön ist also auch nicht optimal, aber trotzdem konnte man einen fast gleichmäßig guten Besucherstrom feststellen. Begonnen hatte der Tag um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst, den Gemeinde-Pfarrer Friedrich Storck und LSH-Vorstand Pfarrer Stefan Bäumer gemeinsam im Volkeninghaus hielten. Dabei überreichte Bäumer auch sieben Kronenkreuze: Für ihr 25-jähriges Engagement für den Ludwig-Steil-Hof übergab Bäumer die Auszeichnung zusammen mit den dazu gehörigen Urkunden persönlich an Lena Hamm (Pflegefachkraft in der Altenhilfe), Michael Blase (Förderschullehrer an der Bischof-Hermann-Kunst-Schule), Susanne Kuehlhorn (Lehrerin an der Schule am Buschkamp in Lübbecke) und Wolfgang Schmidt (Personalleiter im Ludwig-Steil-Hof). Nicht anwesend waren Olga Dide (Pflegefachkraft in der Psychosozialen Rehabilitation), Helene Wekerle (Erziehungshelferin im Internat) und Waldemar Hamm (Facharbeiter im technischen Dienst an der Schule am Buschkamp); sie bekommen ihre Ehrung in den nächsten Tagen per Post zugestellt. Höhepunkt unter den Aktiv-Angeboten des Festes war in diesem Jahr – passend zum Wildwest-Motto - das Bull-Riding, eine Rodeo-Automat mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen, den daher schon Kinder nutzen können. Die großen Cowboys aber erhielten am Nachmittag das volle Programm: Wilde Sprünge bis zum Abwerfen. Erstaunlich viele hielten aus und ließen sich bis zuletzt tapfer durchschütteln. Unter ihnen wurden drei attraktive Preise verlost. Bei der friedlicheren Artgenossin, Kuh Berta (ebenfalls ein Automat), konnte man sich im Melken versuchen. Sehr beliebt und von Anfang an gut besucht war der Schießstand der Bogenschützen Varl. Die Kleinen versuchten sich an der Schießbude oder beim beliebten Goldwaschen, Größere am Hufeisen werfen, Wettnageln, Basteln von Indianerschmuck und beim Trommelworkshop. Natürlich durfte auch eine Hüpfburg nicht fehlen; diesmal brachten die bewegungsfreudigen Kleinen die oben angebrachte Cowboyfigur heftig zum schwanken. Für Unterhaltung sorgte draußen das Olnzels Plezeer Orkest aus Oldenzaal/ Holland und drinnen im großen Saal Country Wolfgang, der singende Cowboy aus dem Kreis Warendorf. Begeisterten Applaus ernteten die Line Dancer des Country Club Isenstedt bei ihrem Open-Air-Auftritt vor dem Zentralgebäude. Für Freude sorgte auch, dass diesmal neben dem freien Eintritt auf das Gelände auch die Benutzung der Eventstände bis hin zum Bull-Riding kostenlos war.

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