Auch pflegebedürftige Senioren reisen mit dem Ludwig-Steil-Hof ans Meer

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Auch pflegebedürftige Senioren reisen mit dem Ludwig-Steil-Hof ans Meer

Urlaub am Meer, eine frische Brise Seeluft um die Nase wehen lassen, raus aus dem Alltag - davon träumen nicht nur junge Menschen. Viele Senioren aber trauen sich das nicht mehr zu, denn zu groß ist die Sorge, aufgrund alters- oder krankheitsbedingter Beeinträchtigungen nicht mehr alleine klar zu kommen. Da greift das Angebot der Tagespflege am Ludwig-Steil-Hof. In diesem Jahr bietet sie zum Beispiel vom 16. bis 21. September eine Ferienfreizeit in Cuxhaven-Döse an. "Die Anreise darf nicht zu lange dauern, sonst ist sie zu anstrengend für unsere Gäste", weiß die Leiterin der Tagespflege Maria Kopp und bietet daher in jährlichem Wechsel alternativ eine Freizeit in Vechta an. "Sie brauchen auch über den Tag verteilt längere Ruhezeiten", erläutert auch Aganeta Herzog, die die Freizeiten begleitet und die Bedürfnisse der älteren Gäste aus eigener Erfahrung kennt. Sie arbeitet im Team mit Lorita Holtkamp und Helene Maurer zusammen. Gemeinsam haben sie für den Aufenthalt an der See ein buntes Programm erarbeitet, das neben Spielen, Erzählen, Singen und Fernsehen im Haus auch Spaziergänge ans nur wenige Gehminuten entfernte Meer, zum Kaffeetrinken oder Eis essen, zum Marktbesuch mit Krabben-Einkaufen und zur "Alten Liebe" umfasst. Aber auch das Schloss Ritzebüttel, das in Teilen noch aus dem 14. Jahrhundert stammt und zu den ältesten erhaltenen Profanbauten der Norddeutschen Backsteingotik gehört, wird mit dem LSH-eigenen Kleinbussen angesteuert. "Wir halten uns bei diesem Angebot jedoch nicht an einen starren Plan", schränkt Aganeta Herzog ein. Bei der Ausführung wird ganz flexibel auf die Interessen der Mitreisenden sowie deren Tageskondition und auch auf das oft launische Wetter an der See Rücksicht genommen. Das Ferienhaus der Diakonischen Stiftung Wittekindshof bietet mit seinen zwei Ferienwohnungen bis zu 30 Gästen Unterkunft in Doppelzimmern. Das Haus ist weitgehend barrierefrei. Auch Menschen mit Rollstühlen und Gehhilfen haben hier größtmögliche Bewegungsfreiheit. Die Gruppe versorgt sich während ihres Aufenthalts selbst. Dabei ist der Speisezettel auf maritime Spezialitäten eingestellt wie etwa Sahnehering mit Pellkartoffeln, und anderer Fisch. Doch der Höhepunkt ist sicher wieder der Einkauf von Krabben auf dem Wochenmarkt, das gemeinsame Puhlen des "Granats" genannten "Edelstein der Nordsee" und der fröhliche Verzehr bei einem köstlichen Abendbrot. Aber auch ein Lokal wird gerne mal besucht. Weitere Informationen zur Teilnahme und den Fördermöglichkeiten erteilt gerne Schwester Maria, Tel. 05772/564-144 oder per E-Mail an maria.kopp@ludwig-steil-hof.de

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